Behutsame Sanierung, modernes Konzept
Die Neukonzeption des Diözesanmuseums ist ein Paradebeispiel für denkmalgerechte Sanierung. In Zusammenarbeit mit Brückner & Brückner Architekten wurde das historische Gebäude behutsam saniert und in die Gegenwart überführt. Das filigrane und individuell abgestimmte LAMILUX Glasdach PR60 fügt sich dabei nahtlos in die alte Bausubstanz ein: Es schafft eine lichtdurchflutete Brücke zwischen Alt und Neu und erfüllt gleichzeitig die strengen energetischen und sicherheitstechnischen Anforderungen des modernen Museumsbetriebes. Von Konzeption über Fertigung und Baustellenkoordination bis Montage übernahm LAMILUX die anspruchsvolle Überdachung des Innenhofs.
1150 m² Glasdachkonstruktion 150 Jahre Gebäudegeschichte 4-jährige Sanierung

Geschichte sensibel weitergebaut
Seit 1974 beherbergt das 1870 als Knabenseminar errichtete Gebäude das Diözesanmuseum Freising. Nach der Schließung 2013 folgte unter dem Leitgedanken „Geöffnete Wände“ die behutsame Neuordnung: Historische Strukturen kamen wieder zum Vorschein, spätere Einbauten wichen. So entwickelte sich der denkmalgeschützte Bestand zu einer offenen Museumsarchitektur weiter.
Passgenau auf die historische Geometrie abgestimmt, überspannt das LAMILUX Glasdach PR60 auf individuell geplanten Stahlträgern den zentralen Innenhof als Walmdach. Unter hohem Zeitdruck koordinierte LAMILUX bei der denkmalgerechten Sanierung die Planung und Montage der Stahl-Glas-Konstruktion. Mit hoher Flexibilität und höchster Termintreue stemmte der Hersteller auch Materialengpässe, gestaffelte Glaslieferungen und detailliert getaktete Auf- und Rückbauten der Wetterschutzdächer.

Der Lichthof als Herz des Museums
Große Wandöffnungen, bodentiefe Fenster und helle Arkadengänge lassen Räume und Wege heute fließend ineinander übergehen. Mit jedem Schritt entstehen neue Perspektiven auf die Kunst sowie auf den Domberg, die Stadt und die Landschaft.
Das Zentrum dieser offenen Architektur bildet der mehrgeschossige Lichthof. Überspannt vom LAMILUX Glasdach PR60, öffnet er sich zum Himmel und wird großzügig mit Tageslicht versorgt. Wechselnde Lichtstimmungen machen Tageszeiten und Wetter im Gebäude erlebbar. Zugleich dient der imposante Innenraum als Orientierungspunkt und architektonisches Herz des Museums.

Nachhaltigkeit ganzheitlich gedacht
Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen bestimmt nicht nur die Sanierung des Bestands, sondern auch den heutigen Gebäudebetrieb. Vollständig ohne fossile Energieträger werden Wärme und Kälte über Grundwasser bereitgestellt. Gegenüber einer konventionellen Erdgaslösung spart allein die regenerative Wärmeerzeugung schätzungsweise 220 Tonnen CO₂ pro Jahr.
Auch Tageslicht ist Teil dieses nachhaltigen Konzepts. Das LAMILUX Glasdach PR60 bringt natürliches Licht tief in das Gebäude und verbindet hohe Lichtqualität mit einer thermisch optimierten Konstruktion. Die hohe Wärmedämmung sorgt dafür, dass Hitze im Sommer draußen bleibt und Heizenergie im Winter nicht verloren geht. Auch Lüftungsflügel sogar für eine nahtlose Frischluftzufuhr sowie Rauchabzug im Brandfall.

Ein Wahrzeichen für Kunst und Zukunft
Kunst aus zwei Jahrtausenden findet im Diözesanmuseum ein Zuhause. Rund 50.000 Objekte, von frühchristlichen Werken bis zu zeitgenössischen Positionen, machen es zu einem der weltweit größten religionsgeschichtlichen Museen. Umso wichtiger war es, bei der Sanierung sowohl das Denkmal als auch seine wertvollen Kunstschätze zu bewahren.
Heute treten Geschichte, Kunst und moderne Architektur in einen neuen Dialog. Das maßgeschneiderte LAMILUX Glasdach PR60 schützt den Innenraum, prägt den lichtdurchfluteten Mittelpunkt und verbindet den historischen Bestand mit zeitgemäßer Technik. Auf diese Weise wurde das Wahrzeichen nicht nur erhalten, sondern behutsam für die Zukunft geöffnet.


